Theodor Herzls erstes Tagebuch enthält seine frühen Überlegungen zur Judenfrage und die kontinuierliche Vertiefung seines Engagements für die Gründung eines jüdischen Staates. Er dokumentiert seine Gespräche und Treffen mit Baron Hirsch und bietet Einblicke in seine Gedanken, die für den Familienrat der Rothschilds bestimmt waren. Darüber hinaus enthält das Tagebuch die bedeutsame Rede an die Rothschilds, die Verkörperung von Herzls aufkeimender Vision für eine verwirklichte jüdische Heimat. Bemerkenswert ist, dass die ersten 45 Seiten Theodor Herzls ursprüngliche Handschrift tragen, während Jacob Herzl (Herzls Vater) die folgenden Seiten abschrieb.
