Um Unterstützung für die zionistische Sache gegen die Haltung des Sultans zu gewinnen, nimmt Theodor Herzl Kontakt zu einflussreichen Persönlichkeiten im Umfeld des deutschen Kaisers Wilhelm II. auf. Seine Reise führt ihn über Izmir, Athen, Kreta und Alexandria nach Konstantinopel und schließlich nach Palästina, wo er eine Audienz beim Kaiser erhält. Dort besucht er Jaffa, Mikveh Israel, Nes Ziona, Rischon LeZion, Rehovot, Motza und Jerusalem. Den Höhepunkt bildet das entscheidende Treffen mit dem Kaiser vor den Toren der Altstadt. Der Großherzog von Baden steht mit Herzl in Briefkontakt und vermittelt ihm Eindrücke über die Haltung des Kaisers und des Sultans.
Parallel dazu bemüht sich Herzl um eine Audienz beim russischen Zaren. Zugleich beginnen die Verhandlungen und Vorbereitungen zur Gründung der Jewish Colonial Trust. In dieser bedeutsamen Zeit stirbt Philip Michael Ritter von Newlinski unerwartet in Konstantinopel.
