In Köln trifft Theodor Herzl mit David Wolffsohn zusammen, um gemeinsam mit Sally Heymann, einem jüdischen Geschäftsmann aus Südafrika, Bankangelegenheiten zu erörtern. Er veröffentlicht einen Artikel über den Wiederaufnahmeprozess von Dreyfus in der Neuen Freien Presse. Während seiner Teilnahme an der Haager Friedenskonferenz wird Herzl dem russischen Staatsrat Ivan von Bloch vorgestellt und trifft Nouri Bey, den Generalsekretär des osmanischen Außenministeriums.
Später in Paris hält Herzl ein entscheidendes Treffen mit Max Nordau, Alexander Marmorek und Narcisse Leven ab, die ihm versichern, dass die Jewish Colonization Association (ICA) hinsichtlich der praktischen Kolonisierung kooperieren wird.
Herzl hält eine entscheidende Grundsatzrede auf der Konferenz der English Zionist Federation in London und äußert sein Bestreben, eine Charta von der osmanischen Regierung zu erlangen, die die Kolonisierung Palästinas unter der Schirmherrschaft der Souveränität des Sultans ermöglichen würde.
Vor seiner Rückkehr nach Wien hat Herzl ein bedeutendes Treffen in Darmstadt mit dem Großherzog von Hessen, Ludwig III. Der Dritte Zionistenkongress tagt in Basel; das Eigentum an Die Welt wird in ein Syndikat als Aktiengesellschaft umgewandelt, die vom Aktionskomitee gegründet wurde. Herzl setzt die Korrespondenz mit dem osmanischen Reichssekretär Nouri Bey fort. Die Krise zwischen der NFP und Herzl, die sich aufgrund des Schweigens zum Zionismus in der Neuen Freien Presse entwickelt hatte, findet ein Ende, und sein Theaterstück Ich liebe Dich wird am Burgtheater in Wien uraufgeführt.
Herzl führt kontinuierliche Gespräche mit dem österreichischen Ministerpräsidenten Ernest von Koerber und behandelt Themen wie Kapitalzeichnungen der Jewish Colonial Trust, Antisemitismus, Wiener Wahlen und die Situation der rumänischen Juden. Herzl reist nach Karlsruhe, Paris und London, wobei jede Reise von Treffen des zionistischen Exekutivkomitees, bekannt als das Große Aktionskomitee, begleitet wird.
