Theodor Herzl reist nach Konstantinopel, führt verschiedene Treffen mit osmanischen Regierungsbeamten und erhält eine bedeutende Audienz beim osmanischen Sultan Abdul Hamid II., der Herzl mit dem Großkreuz des Mejidiye-Ordens auszeichnet. Anschließend sucht Herzl ein Treffen mit Herzog Friedrich von Baden, um Akzeptanz vom Zaren zu erlangen. Er setzt seine Reisen in Paris und London fort und trifft sich mit Sir Francis Montefiore und anderen einflussreichen Persönlichkeiten, um Mittel für die Charta zu beschaffen. Diese Bemühungen erstrecken sich auch auf amerikanische Juden, um breitere Unterstützung zu gewinnen.
Herzl macht Urlaub in Altaussee, während er sich dringenden Angelegenheiten widmet, wie der Etablierung der Demokratischen Fraktion, die als Oppositionskraft innerhalb des Kongresses entsteht. Der Fünfte Zionistenkongress in Basel ist Zeuge entscheidender Beschlüsse, einer kontroversen Rede von Max Nordau und der Gründung des Jüdischen Nationalfonds (KKL). Diskussionen über kulturelle Angelegenheiten gipfeln in der Annahme einer neuen Verfassung für die Zionistische Organisation. Die Jewish Colonial Trust sammelt erfolgreich ausreichende Mittel, um offiziell gegründet zu werden. Herzls Beteiligung an den Verhandlungen führt zu einer erneuten Vorladung nach Konstantinopel, was auf fortlaufende entscheidende diplomatische Bemühungen zur Förderung der zionistischen Sache hinweist.
