Theodor Herzl reist nach Konstantinopel, verhandelt mit Sultan Abdul Hamid II. über eine Charta und macht das Treffen mit dem Sultan in verschiedenen zionistischen Kreisen bekannt. Herzl trifft sich mit dem Bankier Benno Reitlinger in München und unterbreitet den osmanischen Vorschlag zur jüdischen Einwanderung nach Kleinasien und Mesopotamien, den Reitlinger als zu kostspielig und riskant erachtet. Der Journalist Leopold Greenberg schlägt vor, dass Herzl vor der Royal Commission on Alien Immigration in London erscheinen solle.
Herzl informiert den Sultan über die Verfügbarkeit von 3 Millionen Francs, und der Sultan genehmigt das Rouvier-Projekt. Es folgt Korrespondenz mit osmanischen Beamten bezüglich des Geschäfts. Gegen den Widerstand einiger Mitglieder des Aktionskomitees, insbesondere Menachem Ussishkin, autorisiert Herzl die Beschaffung von drei Kreditbriefen zur Hinterlegung in osmanischen Banken.
