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Tagebuch 11

9. April, 1902 – 21. Juli, 1902

Theodor Herzl nimmt Korrespondenz mit Lord Rothschild auf und sucht ein Treffen in London. Gleichzeitig vollendet er seinen Roman Altneuland. In dieser Zeit findet eine entscheidende Begegnung mit dem Ökonomen und Sozialreformer Franz Oppenheimer statt. Nachfolgende Reisen nach Paris und London bereiten bedeutende Entwicklungen vor. In Paris erhält Herzl eine Einladung, vor der Royal Commission on Alien Immigration in London zu erscheinen. Inmitten dieser Ereignisse erreicht ihn die traurige Nachricht vom Tod seines Vaters Jacob Herzl, was eine Rückkehr von London nach Wien zur Beerdigung erforderlich macht.

Anschließend nimmt Herzl die Aktivitäten in London wieder auf und führt entscheidende Treffen mit Nathaniel Mayer Rothschild. Der Osmanische Sultan Abdul Hamid II. richtet eine förmliche Einladung an Herzl, nach Konstantinopel zu kommen, was die diplomatische Bedeutung des Treffens unterstreicht. Herzl erscheint dann vor der Royal Commission on Alien Immigration und präsentiert Lord Rothschild einen umfassenden Entwurf des Plans und seiner finanziellen Aspekte.