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Tagebuch 14

8. Januar, 1903 – 18. März, 1903

Theodor Herzl reist nach Paris, wo er ein Treffen mit Max Nordau und Alexander Marmorek abhält. Er ernennt dann Leopold Kessler zum Leiter der Kommission, die mit der Erkundung der Möglichkeit von Siedlungen auf der nördlichen Sinai-Halbinsel beauftragt ist. In Wien arbeitet Herzl mit dem Aktionskomitee zusammen, um eine Charta zu entwerfen, die er Leopold Kessler in Kairo übergeben möchte.

Er wendet sich an Lord Nathaniel Mayer Rothschild mit einem detaillierten Bericht über den Fortschritt der Kommission und bittet um ein Treffen in Paris, und kommuniziert mit dem Großwesir mit einem Darlehensvorschlag über osmanisches Pfund.

Herzl übermittelt dann einen Vorschlag an Sultan Abdel Hamid II., der einen Plan für die Kolonisierung im Sandschak von Akko im Austausch für eine garantierte jährliche Zahlung von 100.000 osmanische Pfund skizziert. Er erwägt das Potenzial jüdischer Kolonisierung in Afrika. Er beschließt jedoch, einen weiteren Versuch beim Osmanischen Reich zu unternehmen, indem er sich mit Dr. Abdullah Djevdet Bey trifft, der Unterstützung mit Konstantinopel anbietet. Trotz dieser Bemühungen berichtet Leopold Greenberg, dass die Erlangung einer Charta unmöglich sein wird. Inmitten des Dialogs erhält Herzl günstige Berichte von der Expedition, die positive Entwicklungen in den vorgesehenen Siedlungen anzeigen.