Tagebuch 2

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besten Rathschläge, aber es wurde mir immer klarer dass im Gefühle, dass das nicht meine Leute seien und dass ich nicht mit ihnen gehen könne. Als ich von der Conferenz wegging, war ich in meinem Inneren ganz beunruhigt. Güdemann Es fiel mir ein, mich mit Güdemann zu berathen, obwol ich über ihn seit einigen Tagen erzürnt war. Er hatte nämlich dem Grafen Badeni seine „Aufwartung“ gemacht, wie ich zufällig erfuhr. Er war zu Badeni gegangen, ohne mich zu verständigen, womit er eigentlich zeigte, dass er mich und meine Führung nicht ernst nehme. Bei Badeni hatte er um Schutz gefleht, geweint und schliesslich war er so von Rührung übermannt, dass er den Grafen bat, ihn segnen zu dürfen. Dennoch wollte ich seine Ansicht hören. Ich fand Güdemann nicht zu Hause. Da fuhr ich schnurstracks zu Bacher, der auch ausgegangen war. Aber eine halbe Stunde darauf traf ich ihn zufällig in der Leopoldstadt auf der Gasse. Wir gingen nun zusammen und sprachen uns aus. Ich sagte ihm, dass es mir unerträglich wäre, mich von seiner Freundschaft zu trennen.

I made my best suggestions, but I felt more and more clearly that these were not my kind of people and that I could not work with them.

 

When I left the conference, I was deeply disquieted inwardly. It occurred to me to seek Güdemann’s advice although I had been angry with him for several days. He had “paid his respects” to Count Badeni, as I happened to have found out. He had gone to see Badeni without notifying me, thus actually demonstrating that he did not take me or my leadership seriously. At Badeni’s he had tearfully implored him for protection; and finally he had been so overcome by emotion that he asked the Count for permission to bless him.

 

Nevertheless, I wanted to hear his views. Güdemann was not at home. From there I drove straight to Bacher who had also gone out. But half an hour later I ran into him on a street in the Leopoldstadt. We walked on together and had a heart-to-heart talk.

 

I told him that giving up his friendship would be unbearable to me.

נתתי את מיטב העצות, ואולם נתבהר לי יותר ויותר שאין אלה האנשים שלי ושלא אוכל ללכת עמם.

כשיצאתי מן הישיבה נתקפתי אי־שקט פנימי. עלה בדעתי להתייעץ עם גידֶמן, אף־על־פי שחמתי בוערת עליו זה כמה ימים. הוא ביקר אצל הגראף בּאדֶני ביקור נימוסים, כך נודע לי במקרה. הוא הלך אל בּאדֶני בלי לומר לי, ובכך הרי הפגין שאינו מתייחס ברצינות להנהגה שלי. אצל בּאדֶני התחנן לקבלת חסות, בָּכָה, ולבסוף גברה עליו התרגשותו כל־כך, עד שביקש מהגראף שירשה לו לברכו.

ובכל זאת רציתי לשמוע את דעתו. לא מצאתי את גידֶמן בביתו, ואז נסעתי היישֵר אל בּאכֶר. גם הוא לא היה בבית, אלא שכעבור חצי שעה נתקלתי בו ברחוב בליאוֹפּוֹלד־שטאדט. הלכנו אפוא יחד והשׂחנו איש את לבו.

אמרתי לו שפרֵדה מידידותו תהיה עלי קשה מנשוא.