Diary 2

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Es ist vielleicht nicht überflüssig zu be= merken, dass kein Mitglied meiner Zeitung von mir  verständigt wurde. Diese Sache der Sache Kenntniss hat. Ich mache das (xx) allein und selbstständig.     28 Juni. In der Kammer mit dem Communard Leo Franckel gesprochen. Feines Gesicht, mittelmässiger Geist, Sektirerstolz. Er rühmte sich der Gefängnisse, in denen er „geschmachtet“ hat. Ich erklärte ihm, warum ich gegen die Demo= kratien bin. „Sie sind also ein Nietzsche=Anhänger?“ sagte er. Ich: Gar nicht. Nietzsche ist ein Irrsinniger. Aber regiert kann nur aristokratisch werden. — In der Gemeinde bin ich für weiteste Autonomie. Die Kirchthurminteressen versteht man um den Kirchthurm herum (xx) genü= gend, ja sogar am besten. Den Staat und seine Bedürfnisse hingegen kann das Volk nicht begreifen. Franckel: Wie wollen Sie die Aristokratie etabliren?

June 28

 

In the Chamber I spoke with the Communard Leo Franckel. Fine face, mediocre mind, a sectarian's pride. He boasted of the prisons in which he has “languished."

 

I explained to him why I am against the democracies.

 

“So you are a disciple of Nietzsche?” he said.

 

I: “Not at all. Nietzsche is a madman. But one can only govern aristocratically. In the community I am in favor of the widest autonomy. Parish-pump politics are sufficiently—in fact, best— understood around the parish pump. However, the state and its needs cannot be comprehended by the people."

 

Franckel: “How are you going to establish this aristocratic government?"

28 ביוני [1895]

בפרלמנט שוחחתי עם הקוֹמוּנאר לֵאוֹ פראנקל. פנים עדינות, לא מצטיין בשאר־רוח, גאווה של קנאי. הוא התפאר בבתי־הסוהר ש״נמק" בהם.

הבהרתי לו מדוע אני נגד הדמוקרטיה.

"אם כך, אתה חסיד של ניטשֶה?" אמר.

אני: לא ולא. ניטשֶה הוא מטורף. אבל למשול אפשר רק בדרך אריסטוקרטית. בתוך הקהילה המקומית אני בעד אוטונומיה רחבה ביותר. את הצרכים של מִגדל הכנסייה מבינים די הצורך בסביבה של מגדל הכנסייה; שם מבינים אותם מצוין. ואילו את המדינה ואת צרכיה אין ההמונים מסוגלים להבין.

פראנקל: איך אתה רוצה לכונן את האריסטוקרטיה?